Windenergie als Kunst im öffentlichen Raum Robert Schad und ARGE NETZ installieren Skulptur vor dem Husumer NCC
Husum. Windenergie prägt längst nicht mehr nur die Landschaft Norddeutschlands – sie steht ebenso für Identität, wirtschaftliche Stärke und die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Region. Gemeinsam mit dem international renommierten Stahlbildhauer Robert Schad bringt die Unternehmensgruppe ARGE NETZ diese Entwicklung nun sichtbar in den öffentlichen Raum.
Vor dem Husumer NordseeCongressCentrum wurde am Freitag, dem 22. Mai, eine neue Stahlskulptur des Künstlers installiert. Die Unternehmensgruppe ARGE NETZ hat für eines der Werke die Patenschaft übernommen und die Umsetzung des Projekts gemeinsam mit Robert Schad sowie der Messe Husum & Congress vorbereitet.
Robert Schad, geboren 1953 in Ravensburg, zählt zu den bedeutendsten Stahlbildhauern der Gegenwart. Seine Arbeiten aus massivem Vierkantstahl sind europaweit an öffentlichen Orten zu finden – unter anderem in Berlin, Bremen und Stuttgart sowie an internationalen Standorten in Frankreich, Portugal und Brasilien. Charakteristisch für seine Werke ist die Verbindung von Kraft und Leichtigkeit: Aus tonnenschwerem Stahl entstehen dynamische Formen, die Bewegung, Balance und Energie sichtbar machen.
Für das Kunstprojekt in Husum greift Schad die Formensprache der Windenergie auf und übersetzt sie in lebendige, organisch wirkende Stahlskulpturen. Die Installationen erinnern an Windenergieanlagen und stehen zugleich symbolisch für eine nachhaltige Energieform, die längst Teil norddeutscher Wirklichkeit geworden ist. Die Skulptur versteht sich damit nicht nur als künstlerisches Objekt, sondern auch als Ausdruck des gesellschaftlichen und technologischen Wandels hin zu erneuerbaren Energien.
Die Unternehmensgruppe ARGE NETZ sieht die Zusammenarbeit bewusst als kulturpolitisches Signal. Erneuerbare Energien seien weit mehr als reine Infrastruktur – sie stünden für regionale Wertschöpfung, Innovationskraft und eine verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung. Der Standort vor dem Husumer Messegelände wurde dabei bewusst gewählt: Mit der HUSUM WIND ist Husum seit Jahrzehnten ein zentraler Treffpunkt der Windenergiebranche und wird auch im kommenden Jahr erneut Austragungsort der Fachmesse sein.
„Mit der HUSUM WIND verbindet die Branche eine lange Tradition. In Bewegung zu bleiben und der Windenergie Raum zu geben, ist für die Region von enormer Bedeutung. Wir halten den Standort in mehrfacher Hinsicht hoch“, erklärt Stephan Frense, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe ARGE NETZ.
Mit der neuen Skulptur entsteht in Husum ein sichtbares Zeichen für die Verbindung von Kunst, Energie und regionaler Identität. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Werk vor Ort zu entdecken.

