Neuigkeiten der ARGE NETZ

Die ARGE NETZ informiert über Positionierungen und Stellungnahmen sowie Veranstaltungen und Projekte der Unternehmensgruppe.

Stilisiertes einöliges Bild eines Lautsprechers. Digitale Linienzeichnung auf schwarzem Hintergrund.
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Kabinettsbeschlüsse EEG & Netzpaket

Nach monatelangem Stillstand und einer sehr kurzen Länder- und Verbändebeteiligung liegen die offiziellen Gesetzentwürfe für EEG2027 und Netzpaket seit gestern Mittag vor. Trotz hitziger Diskussionen und massiver Kritik vor allem am Netzpaket, enthalten die Entwürfe gegenüber den Leaks vom Anfang des Jahres nur wenige Anpassungen – dafür jedoch weitere Herausforderungen für die Erneuerbaren.


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Windstarke Standorte bleiben auch mit Redispatch volkswirtschaftlich im Vorteil

Die Unternehmensgruppe ARGE NETZ aus Husum hat die Wirtschaftlichkeit verschiedener Windenergiestandorte miteinander verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig: Standorte mit hoher Windhöffigkeit bleiben selbst dann volkswirtschaftlich vorteilhafter, wenn ihre Anlagen zeitweise aufgrund von Netzengpässen abgeregelt werden. Entscheidend sind die deutlich höheren Stromerträge und die niedrigeren Stromgestehungskosten, die den Aufwand durch Redispatch übertreffen.

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Ina Kietzmann Ina Kietzmann

Unternehmensgruppe ARGE NETZ fordert Vertrauensschutz für Projekte der Gemeindeöffnungsklausel

Die Unternehmensgruppe ARGE NETZ begrüßt, dass das Land Schleswig-Holstein mit der erneuten Öffentlichkeitsbeteiligung einen weiteren Schritt zur Rechtskraft der Regionalpläne Windenergie geht. Eine sorgfältige Abwägung und die Berücksichtigung berechtigter Einwendungen stärkt die Akzeptanz der Planung.

Mit Blick auf die Gemeindeöffnungsklausel des § 245e Absatz 5 BauGB sieht die Unternehmensgruppe jedoch weiterhin dringenden Handlungsbedarf. Zahlreiche Kommunen haben von der gesetzlich eröffneten Möglichkeit Gebrauch gemacht, zusätzliche Windenergiestandorte auf den Weg zu bringen. Diese Vorhaben beruhen auf demokratisch legitimierten Beschlüssen der Gemeindevertretungen und befinden sich vielfach bereits in einem fortgeschrittenen Planungsstadium.

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ErWin-Ersthelfer-App wächst weiter – jetzt auch für Android

Die Entwicklung von ErWin schreitet mit großen Schritten voran. Seit der ersten Idee für die Ersthelfer-App der Windbranche ist noch nicht einmal ein Jahr vergangen – und bereits seit April steht die App iPhone-Nutzerinnen und -Nutzern im Apple App Store zur Verfügung. In den nächsten Tagen folgt nun auch die Android-Version im Google Play Store.

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Landkreise stellen sich gegen geplanten Redispatch-Vorbehalt

Der Kreis Dithmarschen fordert den Bund auf, den geplanten Redispatch-Vorbehalt aus dem Netzpaket zu streichen. Der Hauptausschuss verabschiedete am Dienstag (7. Juli) mit großer Mehrheit eine entsprechende Resolution an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die Bundesnetzagentur. Nach Auffassung des Kreises würden die Pläne den Vorrang neuer Wind- und Solaranlagen in Regionen mit häufigen Netzengpässen wie Schleswig-Holstein aufweichen.

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Update Politik: EEG/Netzpaket, AgNes-Prozess – Die neue Netzentgeltsystematik nimmt Gestalt an 

Nach heftigsten, energiepolitischen Kämpfen, insbesondere beim Redispatch-Vorbehalt, zeichnet sich ein Ende des Konflikts ab. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche öffnete auf dem BDEW-Kongress die Tür zu einem möglichen Kompromiss: „Ich möchte Ihnen signalisieren, dass ich für alle Vorschläge offen bin. Zum Beispiel für einen systemdienlichen Redispatch-Vorbehalt oder einen entsprechenden anspruchsvollen FCA“. Zudem sollen 12 GW Wind an Land zusätzlich zu den Ausbaupfaden über die kommenden Jahre verteilt, PV-Parks künftig mit Batterien gebaut, Mengen bei Biogas leicht erhöht, sowie die Netze beschleunigt ausgebaut und digitalisiert werden, zugleich betonte die Bundeswirtschaftsministerin, dass die dringlichen Entwürfe zu EEG und Netzpaket noch vor der Sommerpause im Kabinett beschlossen werden sollen.

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Windenergie als Kunst im öffentlichen Raum Robert Schad und ARGE NETZ installieren Skulptur vor dem Husumer NCC

Windenergie prägt längst nicht mehr nur die Landschaft Norddeutschlands – sie steht ebenso für Identität, wirtschaftliche Stärke und die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Region. Gemeinsam mit dem international renommierten Stahlbildhauer Robert Schad bringt die Unternehmensgruppe ARGE NETZ diese Entwicklung nun sichtbar in den öffentlichen Raum. Vor dem Husumer NordseeCongressCentrum wurde am Freitag, dem 22. Mai, eine neue Stahlskulptur des Künstlers installiert.

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ARGE NETZ ruft zur Unterstützung der HUSUM WIND auf

Rund 800 Akteur*innen der Erneuerbaren Energien kamen beim diesjährigen Windbranchentag Schleswig-Holstein in Husum zusammen. Die ARGE NETZ war in diesem Jahr erstmals als Hauptsponsor vertreten und nutzte die Veranstaltung intensiv für den fachlichen und politischen Austausch.

In seiner Rede im Auditorium der Veranstaltung betonte Stephan Frense die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der Erneuerbaren Energien rund um den Messestandort Husum. Die ARGE NETZ geht hier als Speerspitze voran und setzt darauf, dass sich zur HUSUM WIND 2027 möglichst viele Unternehmen der Branche gemeinsam positionieren.

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Stellungnahme zum AgNes-Prozess: Fokus Einspeiseentgelte

AgNes-Prozess: ARGE NETZ lehnt kapazitätsbasierte und dynamische Einspeiseentgelte ab. Systemdienliche Baukostenzuschüsse als milderes Mittel denkbar.

Im Rahmen des seit Mitte 2025 andauernden Prozesses zur Überarbeitung der allgemeinen Netzentgeltsystematik (AgNes) veröffentlichte die Bundesnetzagentur im vergangenen Februar Orientierungspunkte zur möglichen Ausgestaltung von Einspeiseentgelten. Wie schon bei den vorangegangenen Konsultationsprozessen zu AgNes beteiligte sich ARGE NETZ auch beim Thema Einspeiseentgelte und reichte Ende März eine Stellungnahme bei der BNetzA ein.

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15 energiepolitische Schwerpunkte zur Landtagswahl 2027 in Schleswig-Holstein

Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 18. April 2027 ist eine Richtungsentscheidung mit Signalwirkung über das Land hinaus. Sie muss ein klares Statement gegenüber der Bundespolitik setzen: Die dezentrale Energietransformation ist gerade in Zeiten geopolitischer Krisen der richtige Weg. Erneuerbare Energien erhöhen durch ihre dezentrale Struktur die Stabilität und Resilienz des Energiesystems und haben damit auch sicherheitspolitische Relevanz. Gleichzeitig entfalten sie ihre Wirkung unmittelbar in den Regionen durch kommunale Abgaben, Gewerbesteuereinnahmen und hohe Investitionsvolumina, die vor Ort bleiben und Wertschöpfung sichern.

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Rückblick: Praxistag der Erneuerbaren

Rund 130 Betreiberinnen und Betreiber der ARGE NETZ kamen beim Praxistag der Erneuerbaren zusammen, um aktuelle energiepolitische Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven für die Energiewende zu diskutieren. Die Veranstaltung bot fachliche Impulse ebenso wie Raum für intensive Gespräche und Austausch innerhalb der Branche.

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Ohne Vertrauensschutz für Speicher keine notwendigen Milliardeninvestitionen

Die Neuordnung des Netzentgeltsystems im sogenannten „AgNes-Prozess“ durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) tangiert alle Bereiche der Energiewirtschaft mit ihren Verbrauchern, Erzeugern und Speichern. Aber der AgNes-Prozess darf das Investorenvertrauen nicht beschädigen, da sonst dringend erforderliche Investitionen für die Modernisierung des Energiesystems deutlich verteuert und verzögert werden.

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Systemeffizienz stärken statt Erneuerbare ausbremsen

Positionspapier der Erneuerbaren-Gruppe ARGE NETZ zum „Netzpaket“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: das Thema „ Synchronisation von Erneuerbaren Energien und Netzausbau“ begleitet uns bereits seit rund einem Jahr intensiv. Mit dem aktuellen „Gesetzesentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau sowie zur Verbesserung des Netzanschlussverfahrens“ liegen nun erstmals konkrete Maßnahmen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vor.

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Mit 110 bis 120 Millionen Euro an Gewerbesteuerzahlungen finanzieren Erneuerbaren Energien die kommunalen Haushalte und Kreise in Schleswig-Holstein

Pressemitteilung
Windenergie an Land und Photovoltaik leisten einen zentralen Beitrag zur finanziellen Stärke der Kommunen in Schleswig-Holstein.

Eine erneute Auswertung der Gewerbesteuerzahlungen aus der Stromproduktion von ARGE NETZ auf Grundlage der von der IHK mitgeteilten Summe der branchenbezogenen Gewerbeerträge zeigt: 110 bis 120 Millionen Euro flossen im Jahr 2024 allein aus dem Betrieb von Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen in die Gemeindehaushalte. Damit erreicht das Aufkommen erneut nahezu das Niveau des Ausnahme-Jahres 2022 (rund 140 Millionen Euro), das vom Beginn des Ukrainekrieges und stark gestiegenen Börsenstrompreisen geprägt war. Bereits 2023 lagen die Einnahmen mit rund 95 Millionen Euro auf hohem Niveau.

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Ina Kietzmann Ina Kietzmann

MEKUN-Vorschlag zum Netzanschluss Erneuerbarer irritiert Branche

Die aus dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN) bekannt gewordenen Überlegungen, den Anschlussvorrang für Erneuerbare Energien in sogenannten Klimaneutralitätsregionen einzuschränken, stoßen auf deutliche Kritik. Der vorgeschlagene Kurswechsel stellt nicht nur die energiepolitische Verlässlichkeit des Landes infrage, sondern offenbart zunehmend einen fehlenden Blick für das Gesamtsystem der Energiewende, das Erzeugung, Netze, Flexibilität und regionale Wertschöpfung zusammendenken muss.

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EEG-Novelle und Netzanschlussagenda

Mit der EEG-Novelle legt die Bundesregierung im kommenden Jahr ein zentrales energiewirtschaftliches Gesetzgebungsvorhaben vor. Neben der Fortentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes steht insbesondere die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) angestrebte bessere Synchronisation von Ausbau der Erneuerbaren Energien und Netzausbau im Fokus. Zugleich müssen die Erfolge beschleunigter Genehmigungen der letzten Jahre jetzt umgesetzt und die Ausschreibungsmengen für Wind Onshore und PV-Freifläche erhöht werden. Mit Investitionssicherheit, Marktorientierung und Systemeffizienz schaffen wir eine resiliente und wettbewerbsfähige Energieversorgung für ein starkes Industrieland Deutschland.

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Ina Kietzmann Ina Kietzmann

ARGE NETZ veröffentlicht Bundeswehr-Gutachten zum Fliegerhorst Hohn

Die Unternehmensgruppe ARGE NETZ hat ein Gutachten der Bundeswehr zum Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein veröffentlicht. Ziel der Untersuchung war es, zu prüfen, inwieweit bestehende Abschaltvorgaben für Windenergieanlagen technisch angepasst oder perspektivisch reduziert werden können, ohne die militärischen Belange zu beeinträchtigen.

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Jahresbericht 2025 der ARGE NETZ Gruppe

Das Jahr 2025 war für die ARGE NETZ ein besonderes Jahr – geprägt von Wachstum, strategischer Weiterentwicklung und dem gemeinsamen Anspruch, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Mit inzwischen über 5.000 Megawatt installierter Leistung, die Ihr bei der ARGE NETZ gemeldet habt, ist unsere Unternehmensgruppe weiter gewachsen. Mehr als 480 Gesellschaften wirken heute innerhalb der ARGE NETZ zusammen. Mehr zu unserer Arbeit im aktuellen Bericht.

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Standpunkt Ausgleichsmaßnahmen für Feldlerchenbei PV-Freiflächenanlagen

Kompensationsmaßnahmen sollten sinnvollerweise direkt im Solarpark (auf selber Fläche) realisiert werden, um die Flächenkohärenz zu erhöhen

Aus naturschutzfachlicher Perspektive ist es nur folgerichtig, Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen für die Feldlerche vorrangig direkt innerhalb von Solarparks oder in deren unmittelbarem Umfeld zu realisieren.

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Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts 

Aktuell verhandelt der Bundestag über den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Energiebereich sowie zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften. Ziel der Novelle ist unter anderem die Verbesserung des Verbraucherschutzes bei dynamischen Stromtarifen, die Beschleunigung des Speicher- und Verteilnetzausbaus und die Einführung des Energy Sharings in Deutschland.  

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Lächelnde Frau mit roten Haaren vor Windkraftanlagen im Hintergrund.

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