ARGE NETZ ruft zur Unterstützung der HUSUM WIND auf
Rund 800 Akteur*innen der Erneuerbaren Energien kamen beim diesjährigen Windbranchentag Schleswig-Holstein in Husum zusammen. Die ARGE NETZ war in diesem Jahr erstmals als Hauptsponsor vertreten und nutzte die Veranstaltung intensiv für den fachlichen und politischen Austausch.
Der Tag war geprägt von Gesprächen rund um die Entwicklung von Batteriespeichern als Teil einer Gesamtstrategie der Energietransformation, ob als Co-Location- oder als Stand-alone-Speicher. Die Anfragen aus dem Gesellschafterkreis drehten sich insbesondere um die Nutzbarmachung von regional produziertem Strom für die Zweiverwendung oder Speicherung. Im Mittelpunkt standen aktuelle energiepolitische Fragestellungen sowie konkrete Herausforderungen und Perspektiven für die Branche. Ein besonderer Fokus lag auf dem Programmpapier zur Landtagswahl 2027 der Unternehmensgruppe, das im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt wurde. Dazu konnte sich die Unternehmensgruppe ARGE NETZ unter anderem mit Energiewendeminister Tobias Goldschmidt, PD Dr. Sönke Schulz, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport, sowie mit einer Delegation um Marc Timmer (SPD) und Kolleginnen und Kollegen aus den hiesigen Kreistagen austauschen.
In seiner Rede im Auditorium der Veranstaltung betonte Stephan Frense die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der Erneuerbaren Energien rund um den Messestandort Husum. Die ARGE NETZ geht hier als Speerspitze voran und setzt darauf, dass sich zur HUSUM WIND 2027 möglichst viele Unternehmen der Branche gemeinsam positionieren. Die ARGE NETZ setzt sich klar für den Erhalt und die gezielte Weiterentwicklung des Messestandorts Husum ein und wird in der Messe-Organisation eine gewichtige Rolle spielen. Die HUSUM WIND spielt dabei eine bedeutende Rolle. Sie ist das öffentliche und finanzielle Fundament für den Messestandort Husum und der Schlüssel für die Erneuerbaren untereinander. Sie ist eng mit der Geschichte der Branche verbunden – sie gilt als Wiege der Windenergie und war über viele Jahre eine zentrale Anlaufstelle für Betreiber, Projektierer und Hersteller. Diese Rolle muss sie auch künftig erfüllen. Dafür braucht es jedoch eine Weiterentwicklung des Messekonzepts, die den veränderten Anforderungen der Branche gerecht wird und neue Impulse setzt. Als heimische Industrie braucht die Unternehmensgruppe ARGE NETZ auch starke heimische Messen: Sie schaffen Räume für den direkten Austausch, für Vernetzung zwischen Unternehmen und Politik und für die gemeinsame Entwicklung von Lösungen vor Ort. Gleichzeitig sind große europäische und internationale Formate unverzichtbar, um globale Entwicklungen abzubilden und Märkte zu erschließen. Für viele Projektierer aus Schleswig-Holstein, deren Portfolio zu großen Teilen auf heimischen Projekten basiert, sowie für Betreiberinnen und Betreiber, die die Verbände und die Interessenvertretungen mit ihrem Budget stärken, liegt der Fokus jedoch weiterhin klar auf Deutschland – und insbesondere auf dem Norden. Genau hier braucht es eine starke Plattform wie die HUSUM WIND.
Fotos: ARGE NETZ / Storyfischer

