15 energiepolitische Schwerpunkte zur Landtagswahl 2027 in Schleswig-Holstein

Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 18. April 2027 ist eine Richtungsentscheidung mit Signalwirkung über das Land hinaus. Sie muss ein klares Statement gegenüber der Bundespolitik setzen: Die dezentrale Energietransformation ist gerade in Zeiten geopolitischer Krisen der richtige Weg. Erneuerbare Energien erhöhen durch ihre dezentrale Struktur die Stabilität und Resilienz des Energiesystems und haben damit auch sicherheitspolitische Relevanz. Gleichzeitig entfalten sie ihre Wirkung unmittelbar in den Regionen durch kommunale Abgaben, Gewerbesteuereinnahmen und hohe Investitionsvolumina, die vor Ort bleiben und Wertschöpfung sichern.

Gleichzeitig ist absehbar, dass sich mit einem möglichen Einzug der AfD die Debattenkultur im Landtag spürbar verändern wird. Energiewendekritik ist zu einem zentralen Alleinstellungsmerkmal der AfD geworden, mit dem sie sich bewusst von den sogenannten etablierten Parteien abgrenzen will. Eine Pauschalkritik an der Energiewende, als Zeichen der Abgrenzung, steht jedoch im direkten Gegensatz zur energiepolitischen Realität, die mit der Energietransformation einhergeht, zur Versorgungssicherheit und wirtschaftlichen Stabilität. Längst ist klar: Wer sich wirklich für die nationalen und europäischen Interessen einsetzen will, der setzt auf die kostengünstigen Erneuerbaren Energien als Standortvorteil und erhöht damit die Unabhängigkeit und den Wohlstand unseres Landes.

Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sachorientierte und verlässliche Energiepolitik möglich ist. Für die Unternehmensgruppe ARGE NETZ und ihre Gesellschafter*innen ist dabei klar und nicht verhandelbar: Das Bekenntnis zum Ausbau der erneuerbaren Energien ist die fundamentale Grundlage unseres Handelns und sollte für alle Fraktionen gleichermaßen gelten.

Lasst uns den politischen Kurs stabil fortführen!

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Rückblick: Praxistag der Erneuerbaren